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Aquaplaning: Wie Sie bei Nässe sicher fahren

  • 12. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Starker Regen und nasse Straßen sind für Autofahrer immer eine Herausforderung. Eine der größten Gefahren bei diesen Bedingungen ist Aquaplaning. Doch was genau ist das, und wie verhält man sich richtig, um sicher ans Ziel zu kommen? In diesem Beitrag erklären wir Ihnen alles, was Sie über Aquaplaning wissen müssen.

Was ist Aquaplaning?

Aquaplaning (oder Wasserglätte) tritt auf, wenn sich ein Wasserkeil zwischen dem Reifen und der Fahrbahnoberfläche bildet. Dadurch verlieren die Reifen den Kontakt zur Straße, und das Fahrzeug lässt sich nicht mehr lenken oder bremsen. Besonders gefährdet sind breite Reifen und abgefahrene Profile, da sie das Wasser nicht mehr so gut verdrängen können.

Anzeichen für Aquaplaning

  • Lautes Wassergeräusch: Ein plötzliches, lautes Rauschen aus den Radkästen kann ein erstes Anzeichen sein.

  • Leichtgängige Lenkung: Wenn sich das Lenkrad plötzlich sehr leicht und ohne Widerstand drehen lässt, ist das ein deutliches Warnsignal.

  • Aufleuchtende ESP-Anzeige: Das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) versucht, das Fahrzeug zu stabilisieren, was auf einen Traktionsverlust hindeutet.

Richtig reagieren bei Aquaplaning

Wenn Sie in eine Aquaplaning-Situation geraten, ist es entscheidend, ruhig zu bleiben und richtig zu reagieren:

  • Nicht bremsen: Bremsen kann das Fahrzeug ins Schleudern bringen. Nehmen Sie stattdessen den Fuß vom Gas.

  • Auskuppeln: Bei Fahrzeugen mit manuellem Getriebe sollten Sie auskuppeln, um die Räder frei drehen zu lassen.

  • Lenkrad gerade halten: Vermeiden Sie hektische Lenkbewegungen. Halten Sie das Lenkrad möglichst gerade, bis die Reifen wieder Grip haben.

  • Blick in Fahrtrichtung: Schauen Sie dorthin, wo Sie hinfahren möchten, nicht auf das Hindernis.

Aquaplaning vorbeugen

Am besten ist es natürlich, Aquaplaning von vornherein zu vermeiden. Mit diesen Tipps reduzieren Sie das Risiko erheblich:

  • Geschwindigkeit anpassen: Reduzieren Sie bei starkem Regen Ihre Geschwindigkeit deutlich.

  • Reifenprofil prüfen: Achten Sie auf eine ausreichende Profiltiefe. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 mm, empfohlen werden jedoch mindestens 3-4 mm.

  • Reifendruck kontrollieren: Der richtige Reifendruck sorgt für eine optimale Auflagefläche der Reifen.

  • Spurrillen meiden: In Spurrillen sammelt sich besonders viel Wasser. Fahren Sie versetzt dazu, wenn möglich.

  • Vorausschauend fahren: Halten Sie Abstand und beobachten Sie den Verkehr vor Ihnen.

Mit diesen Tipps sind Sie bestens auf nasse Straßenverhältnisse vorbereitet und können das Risiko von Aquaplaning minimieren. Fahren Sie vorsichtig und kommen Sie sicher an Ihr Ziel!

 
 
 

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